Das Schneidebrett aus Holz

Wenn man alleine der Modernität nachgeht, müssten Schneidebretter aus Kunststoff, Glas oder Stein heute der letzte und auch einzige Schrei sein. Dennoch schwören nach wie vor viele Hobby- und Profiköche auf Schneidebretter aus Holz. Zwar finden diese in professionellen Küchen mittlerweile nur noch recht selten Verwendung – gelten aber dennoch nach wie vor als eine der beliebtesten Schneidebrett Variante.

Aber was ist es, was ein hölzernes Schneidebrett noch heute so beliebt macht? Welche Eigenschaften sollte ein hochwertiges Holzschneidebrett mitbringen? Und welche Vor- und auch Nachteile zeichnen ein Schneidebrett aus Holz im Detail aus?

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Hölzerne Schneidebretter: Vor- und Nachteile

Holzschneidebretter können grundlegend ebenso viele Vor- wie auch Nachteile vorweisen. Zum einen wäre da beispielsweise die Eigenschaft der weicheren und empfindlicheren Materialbeschaffenheit, die die Reinigung eines Holzbrettes etwas erschwert – jedenfalls im direkten Vergleich zu Stein- und Glasschneidebrettern. Zudem wird das Material an der Oberfläche beim Verwenden schneller beschädigt. Beim Schneiden entstehen etwa Furchen, in denen sich Bakterien ablegen können und die sich nur sehr schwer reinigen lassen. Denn: Holz kann nicht zu heiß oder gar in der Spülmaschine gereinigt werden. Das ist bei Kunststoffschneidebrettern etwas anders, die ebenfalls sehr schnell an der Oberfläche Verschleiß- und Gebrauchsspuren zeigen.

Auf keinen Fall sollte man daher auf ein hochwertiges Schneidebrett verzichten, wenn man eine nicht schneidfeste Küchenarbeitsplatte hat, auf der man Obst, Gemüse und Fleisch zubereitet. In der Arbeitsplatte können sonst ebenfalls Furchen entstehen; im Gegensatz zu einem Schneidebrett lässt sie sich aber nicht so leicht und gründlich reinigen.

Wenn es um die Reinigung und die Hygiene geht, schneiden die meisten Holzschneidebretter also nach wie vor leider nur auf kurzer Sicht wirklich gut und zufriedenstellend ab. Daher sollte ein Holzschneidebrett immer sehr gründlich nach der Benutzung gereinigt werden. Außerdem kann und sollte man ein Schneidebrett aus Holz alle paar Wochen, und nach der Reinigung, mit etwas Speiseöl bestreichen. Das versiegelt die Oberfläche und schützt zusätzlich. So lassen sich bei den meisten hochqualitativen Schneidebrettern aus Holz sehr lange unangenehme Gerüche, unschöne Verfärbungen und eine zu hohe Bakterienbildung vermeiden. Dennoch sollte jedes Schneidebrett aus Holz, sofern es sichtbar und eindeutig notwendig wird, zeitig durch ein neues ersetzt werden. Auf der anderen Seite sind Holzbretter aber in den Augen von vielen hübscher und sind oft auch eindeutig recht günstig. Hinzu kommen die nachweislich enthaltenen Harze im Holz, die die Vermehrung schädlicher Bakterien auf natürliche Weise unterbinden. Und: Sehr hochwertiges und festes Holz hält scharfen Klingen meistens besser stand als fast jede andere Kunststoffart.

Schneidebrett ist nicht gleich Schneidebrett – wichtige Unterschiede

Wenn es um ein Holzschneidebrett geht, gibt es natürlich solche und solche Schneidebretter. Es gibt sehr nostalgische Schneidebretter, es gibt sehr moderne und auch sehr verspielte. Oftmals kann man Holzschneidebretter aber auch individuell verzieren und gestaltet lassen. Viele Holzschneidebretter unterscheiden sich dabei aber bei Weiten nicht nur in ihrem groben Aussehen voneinander. Denn: Es gibt sie mit glatter Oberfläche, geriffelt und auch in den unterschiedlichsten Größen und Formen. Holzbretter können jedoch auch aus verschiedenen Holzqualitätsstufen hergestellt werden und unter Umständen sogar speziell beschichtet sein. Das verspricht eine längere Lebensdauer und eine bessere Reinigung. In sehr seltenen Fällen gibt es sogar auch das eine oder andere Schneidebrett aus Holz, das für eine Reinigung in der Spülmaschine geeignet ist. Da es sich hierbei aber stets um speziell verarbeitetes Holz handelt, muss dies unbedingt vom Hersteller angegeben worden sein.