Katori Schneidebrett im Test: Meine Erfahrungen nach 4 Wochen in der eigenen Küche

Ich habe das Katori Schneidebrett im 4er-Set über die offizielle Seite get-katori.com bestellt, selbst bezahlt und 28 Tage lang jeden Tag darauf geschnitten. Messschieber, Küchenwaage und Druckerpapier lagen die ganze Zeit griffbereit, denn ich wollte wissen, was von „Titan“, „antibakteriell“ und „nie wieder stumpfe Messer“ in meiner Küche übrig bleibt.
- Nachgemessen: 29 × 20 cm, 1,2 mm stark, 304 g. Der Dichte-Check bestätigt echtes Titan.
- Stärken: Nimmt keinen Geruch und keine Farbe an, in 10 Sekunden sauber, kein Mikroplastik-Abrieb.
- Schwächen: Rutscht trocken auf glatten Platten (Lösung: feuchtes Schwammtuch), kompaktes Format, feine Gebrauchsspuren.
- Für wen: Tägliches Prep-Brett, Rohfleisch-Hygiene, Backen. Nicht für ganze Braten und nicht für 62+ HRC Japanmesser.
- Preis: 59,00 € einzeln, 35,90 € pro Brett im 4er-Set.
Im 4er-Set sinkt der Stückpreis von 59 € auf 35,90 € pro Brett.

Das Katori Titan Schneidebrett im Steckbrief: Was ich beim Auspacken nachgemessen habe
Die vier Bretter kamen flach verpackt an. Den Karton habe ich aufgehoben, warum, steht unten beim Thema Rückgabe. Bevor das erste Messer die Oberfläche berührt hat, habe ich alles nachgemessen, was der Hersteller nicht angibt.
| Merkmal | Mein Messwert / Befund |
|---|---|
| Format | 29 × 20 cm (11,4 × 7,9 Zoll), ca. 580 cm² Bruttofläche |
| Materialstärke | 1,2 mm (Messschieber) |
| Gewicht | 304 g pro Brett (digitale Küchenwaage) |
| Material | Grade-2-Titan, per Dichte-Check bestätigt |
| Oberfläche | matt gebürstet, beidseitig identisch nutzbar |
| Gummifüße | keine, bewusst |
| Extras | Aufhängeloch, lasergeschnittene, entgratete Kanten |
| Set-Größen | 1, 2, 3 oder 4 Bretter, ab 35,90 € pro Brett |
Maße, Dicke und Gewicht: Meine Messwerte mit Messschieber und Küchenwaage
29 × 20 cm sind genau das Format, das ich für Zwiebeln, Paprika, Obst, eine Hähnchenbrust oder die Brotzeit brauche. Ein ganzer Braten oder ein Weißkohl gehört dagegen auf ein großes Tranchierbrett, dafür ist das Katori schlicht zu klein. Das sage ich gleich zu Beginn, weil die Größe die wichtigste Kaufentscheidung ist.
Der Messschieber zeigt 1,2 mm, die Küchenwaage 304 g pro Brett. Beide Werte fehlen auf der Herstellerseite, und beide brauche ich für den nächsten Abschnitt.

Ist das Katori wirklich aus Titan? Mein Dichte-Check gegen Edelstahl-Fälschungen
Auf Marktplätzen tauchen Bretter auf, die genauso aussehen, aber aus Edelstahl bestehen. Mit Waage und Taschenrechner lässt sich das in einer Minute entlarven. Nach Abzug der Eckenradien und des Grifflochs bleiben rund 560 cm² Fläche. Mal 0,12 cm Dicke ergibt das 67,2 cm³ Volumen. Multipliziert mit 4,51 g/cm³, der Dichte von Grade-2-Titan, lande ich bei 303 g. Meine Waage zeigt 304 g.
Wäre das Brett aus Edelstahl mit rund 7,9 g/cm³, müsste es über 530 g wiegen. Das Katori hat den Material-Check bestanden, nicht weil es auf der Verpackung steht, sondern weil die Physik keine andere Erklärung zulässt.
Mein Waagen-Ergebnis deckt sich auch mit den Laborunterlagen des Herstellers: Katori legt zwei Prüfberichte des Prüfinstituts SGS vor. Der erste Bericht (Nr. SZIN250200022738ML01_EN nach Prüfnorm ASTM E2371-13) weist einen Reinheitsgrad von 99,89 % reinem Titan aus. Der zweite SGS-Bericht (Nr. T52510270756TC) bestätigt, dass das Brett die Prüfung nach dem deutschen Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB §§ 30 und 31) auf Geruchs-, Geschmacks- und Schwermetallfreiheit bestanden hat.
Brett wiegen. Länge mal Breite mal Dicke in Zentimetern rechnen, davon etwa 3 % für Ecken und Loch abziehen. Das Ergebnis mal 4,5 ist das Soll-Gewicht für Titan. Liegt dein Brett bei fast dem Doppelten, hältst du Edelstahl in der Hand.
Planlage und Laserkanten: Der 4-Ecken-Drucktest und die Küchenpapier-Probe
Auf meiner ebenen Granitplatte habe ich nacheinander auf alle vier Ecken gedrückt. Nichts kippelt, nichts federt, das Blech liegt vollflächig auf. Bei dünnem Metall ist das keine Selbstverständlichkeit, ein leicht verzogenes Brett würde beim Hacken klappern.
Dann der Kantentest: Ich bin mit trockenem Küchenpapier fest an allen Außenkanten und durch das Aufhängeloch gefahren. Keine einzige Faser ist hängen geblieben. Die Laserkanten sind entgratet und leicht gerundet, auch die Fingerkuppe findet keine scharfe Stelle.

Woche 1: Haptik, Schneidegeräusch und das Rutsch-Problem (plus meine Lösung)
So fühlt sich das Katori Schneidebrett beim Schneiden an
Beim ersten Auflegen fällt die Kühle auf. Das Metall fühlt sich wertig an, die gebürstete Oberfläche ist griffig, nicht glatt wie Glas. Beim Wiegeschnitt durch Petersilie und beim Druckschnitt durch Karotten merke ich den härteren Endkontakt deutlicher als auf meinem Holzbrett. Das Messer stoppt abrupter, es sinkt nicht in Fasern ein. Nach einer Woche empfinde ich genau das als präzise: Ich spüre exakt, wann die Klinge durch ist.
Warum das Katori Schneidebrett keine Gummifüße hat und wie ich es rutschfest mache
Der ehrliche Nachteil zuerst: Trocken auf meiner glatten Granitplatte wandert das Brett beim schrägen Schneiden ein paar Millimeter. Auf Schichtstoff ist es nicht anders. Der Grund ist eine bewusste Designentscheidung. Das Katori ist beidseitig nutzbar, verklebte Gummiecken würden eine Seite blockieren.
Meine Lösung seit Tag 1: ein flach ausgewrungenes, leicht feuchtes Schwammtuch unter das Brett, alternativ eine dünne Silikonmatte. Damit liegt es wie festgeschraubt. Der Nebeneffekt ist für mich sogar ein Vorteil: Unter den verklebten Gummifüßen meiner alten Bretter hat sich über die Jahre ein dunkler Rand aus Schmutz und Schimmel gebildet. Beim Katori spüle ich Brett und Tuch getrennt ab, und nichts bleibt verborgen.
Schwammtuch nass machen, flach auswringen, glatt unter das Brett legen. Fertig. Nach dem Kochen wandert das Tuch mit in die Wäsche.

Metallischer Klang? Was vom Schneidegeräusch nach ein paar Tagen übrig bleibt
An Tag 1 klingt jeder Schnitt heller und metallischer als auf Holz, bei Karotten fast wie ein leises Klicken. Mit dem feuchten Tuch darunter wird der Klang sofort dumpfer und satter, weil das Blech nicht mehr frei schwingt.
Nach drei bis vier Tagen habe ich das Geräusch beim Kochen nicht mehr bewusst wahrgenommen. Wer abends neben schlafenden Kindern hackt, sollte den Punkt kennen, für alle anderen ist er nach einer Woche erledigt.
Woche 2: Knoblauch, Rote Bete und Zitrone im Geruchs-, Farb- und Säuretest
Mein direkter Vergleich mit Holz- und Kunststoffbrett nach dem Abwaschen
In Woche 2 habe ich dem Katori alles zugemutet, was Bretter normalerweise ruiniert: frischen Knoblauch, rote Zwiebeln, Rote Bete, Zitronensaft und Tomaten. Als Vergleich liefen mein altes Holzbrett und ein weißes Kunststoffbrett parallel mit.
Das Ergebnis ist eindeutig. Das Holzbrett riecht nach Knoblauch und Zwiebel auch Tage nach dem Spülen. Das Kunststoffbrett hat von Roter Bete und Karotten dauerhafte Verfärbungen, die nicht mehr rausgehen. Das Katori ist nach zehn Sekunden unter warmem Wasser mit einem Tropfen Spülmittel optisch und geruchlich wie neu. Einen metallischen Beigeschmack habe ich bei keinem Schnittgut festgestellt, auch nicht bei Zitrone.
| Testkandidat | Mein Vergleichsbrett | Katori nach 10 s Spülen |
|---|---|---|
| Knoblauch, rote Zwiebeln | Holz riecht tagelang | geruchsfrei |
| Rote Bete, Karotten | Kunststoff dauerhaft verfärbt | fleckenfrei |
| Zitronensaft, Tomaten | Holz nimmt Säure und Geruch in die Fasern auf | keine Reaktion, kein metallischer Beigeschmack |

Warum Titan nichts annimmt: Die passive Oxidschicht kurz erklärt
Der Grund steckt im Werkstoff. Titan bildet an der Luft innerhalb von Sekunden eine hauchdünne, extrem stabile Titanoxid-Schicht (TiO₂), die sich bei einer Beschädigung sofort neu bildet. Die Werkstoffdaten von TIMET bestätigen: Fruchtsäuren aus Zitrone oder Tomate greifen diese Schicht nicht an.
Dazu kommt die Oberfläche selbst. Sie ist porenfrei, nichts zieht ein, nichts quillt auf. Holz saugt Zwiebelsaft in die Fasern, Kunststoff nimmt Farbstoffe in seine Mikrorillen auf. Beim Katori bleibt alles oben und läuft mit dem Spülwasser ab.
Woche 3: Rohes Hähnchen auf dem Katori Schneidebrett, Hygiene ehrlich eingeordnet
Mikroplastik-frei: Das für mich stärkste Argument gegen Kunststoffbretter
Eine 2023 im Fachjournal Environmental Science & Technology veröffentlichte Studie hat gemessen, was beim Hacken auf Brettern aus Polyethylen und Polypropylen passiert: Mit jedem Schnitt lösen sich Mikroplastikpartikel, und ein Teil davon landet im Essen. Seitdem sehe ich mein weißes Kunststoffbrett mit anderen Augen.
Das Katori besteht zu 100 % aus Metall. Polymer-Abrieb ist damit physisch ausgeschlossen, nicht reduziert, sondern null. Für mich ist das nach vier Wochen das stärkste Kaufargument.
„Antibakteriell“? Was das Katori wirklich kann und was nicht
Das Wort „antibakteriell“ steht in fast jeder Anzeige für Titanbretter. Wissenschaftlich sauber formuliert: Blankes Titan tötet ohne UV-Photokatalyse oder spezielle Nanostrukturierung Bakterien nicht aktiv ab. Wer das erwartet, wird enttäuscht.
Der echte Hygienevorteil ist ein anderer, und er ist in meiner Küche jeden Abend sichtbar. In Holz und Kunststoff schneidet das Messer über Monate tiefe Rillen, in denen Fleischsaft und Keime das Spülen überleben. Auf dem Katori gibt es keine tiefen Kerben und kein Aufquellen durch Wasser. Es gibt schlicht keinen Ort, an dem sich etwas verstecken kann.
Meine Reinigungsroutine nach Fleischkontakt und warum ich die Spülmaschine auslasse
Für rohes Hähnchenbrustfilet nutze ich eine feste Seite. Nach dem Fleischkontakt drehe ich das Brett nicht einfach um, sondern spüle es kurz heiß mit mildem Spülmittel ab, wie es das US-Landwirtschaftsministerium USDA empfiehlt. Das dauert zehn Sekunden, und ich muss das Brett danach weder einölen noch stundenlang trocknen lassen wie Holz.
Zur Spülmaschine kann ich ehrlich nichts sagen: Ich habe das Katori in vier Wochen kein einziges Mal hineingestellt. Viele vergleichbare Bretter gelten als spülmaschinenfest, bei mir war die Handwäsche aber jedes Mal schneller erledigt als das Einräumen.
Heißes Wasser, ein Tropfen Spülmittel, einmal mit dem Schwamm über beide Seiten, abtrocknen, zurück an den Haken.

Woche 4: Messerschärfe, Mikrokratzer und ein unerwarteter Bonus beim Backen
Der Papierschneidetest: Mein Santoku an Tag 1 und an Tag 28
Mein Haupt-Santoku hat eine Edelstahlklinge mit etwa 59 HRC. Laut Stahlhersteller Carpenter liegen hochwertige Messerstähle typischerweise zwischen 58 und 62 HRC, das Messer ist also ein realistischer Kandidat. Vier Wochen lang habe ich es täglich auf dem Katori benutzt und bewusst nicht über den Wetzstahl gezogen.
Vor Tag 1 und nach Tag 28 habe ich normales 80-g-Druckerpapier geschnitten. An beiden Tagen glitt die Klinge sauber und ohne Ausfransen durch. „Nie wieder stumpfe Messer“ bleibt trotzdem Werbung, denn jede Schneide verliert auf einer festen Unterlage über Wochen minimal an Schärfe. Entscheidend ist der Vergleich: Glas-, Stein- und Keramikbretter ruinieren eine Klinge in drei Schnitten. Titan tut das nicht.
| Tag 1 | Tag 28 | |
|---|---|---|
| Papierschnitt (80 g) | sauber | sauber |
| Ausfransen | keins | keins |
| Wetzstahl zwischendurch | nein | nein |

Für welche Messer ich das Katori nutze und wann ich zum Stirnholz greife
Alle normalen Kochmesser, Allzweckmesser und Santokus laufen bei mir problemlos auf dem Katori. Eine Einschränkung mache ich: Meine extrem dünn ausgeschliffenen japanischen Messer ab 62 HRC mit empfindlicher Mikrofase bleiben auf dem weichen Stirnholzbrett. Metall ist naturgemäß starrer als Holzfaser, und bei so harten, spröden Klingen gehe ich kein Risiko ein. Für den Rest der Schublade ist das Katori die bessere Unterlage als jedes Kunststoffbrett.
Die feinen Kratzer im Streiflicht: Schaden oder Patina?
Schon am zweiten Tag, nach Äpfeln und Gemüse, zeigten sich im Gegenlicht haarfeine Schnittspuren auf der gebürsteten Fläche. Ich weiß aus Rezensionen, dass genau dieser Moment viele Käufer erschreckt. Also habe ich mit dem Fingernagel darübergefahren: kein Grat, nichts hakt, die Linien sind völlig glatt.
Nach vier Wochen haben sich die Spuren zu einer gleichmäßigen, matten Gebrauchspatina verdichtet, die ich im Streiflicht fotografiert habe. Physikalisch zeigen sie nur, dass das weichere Titan an der Kontaktstelle minimal nachgibt, statt die härtere Stahlklinge zu blockieren. Das ist dieselbe Eigenschaft, die das Messer schont. Hygienisch sind solche oberflächlichen Spuren laut FDA Food Code unbedenklich, weil sich darin kein Schmutz festsetzen kann.

Kühle Metallplatte: Mürbeteig, Schokolade und gefrorene Beeren
Grade-2-Titan leitet Wärme mit rund 22 W/(m·K) spürbar besser als herkömmlicher 304-Edelstahl mit etwa 15 bis 16 W/(m·K), und um ein Vielfaches schneller als Holz oder Kunststoff. In der Praxis heißt das: Die Platte zieht die Wärme aus allem, was darauf liegt.
In Woche 4 habe ich Mürbeteig ausgerollt und Schokolade gehackt. Nichts klebt, kalte Butter bleibt fest und lässt sich sauber würfeln. Gefrorene Beeren und tiefgekühltes Gebäck tauen auf dem Brett merklich schneller an. Rohes Fleisch gehört zum Auftauen trotzdem in den Kühlschrank, nicht bei Raumtemperatur aufs Brett.

Vor- und Nachteile des Katori Schneidebretts nach 4 Wochen Praxis
| Vorteile | Nachteile (und meine Lösung) |
|---|---|
| Nimmt keinen Geruch und keine Farbe an | Rutscht trocken auf glatten Platten (feuchtes Schwammtuch) |
| In 10 Sekunden sauber, nie einölen | Kompaktes 29 × 20 cm Format (zwei Bretter parallel) |
| Kein Mikroplastik-Abrieb | Hellerer Klang als Holz (Tuch, nach 3 bis 4 Tagen vergessen) |
| Keine tiefen Rillen, kein Aufquellen | Feine Kratzer sichtbar (glatte Patina, hygienisch unbedenklich) |
| Beidseitig nutzbar, entgratete Laserkanten | Nicht für 62+ HRC Japanmesser (Stirnholz) |
| Echtheit mit der Küchenwaage prüfbar | 59 € Einzelpreis hoch (Set-Staffel ab 35,90 €) |
| Kühle Fläche für Teig und Schokolade | 7 bis 12 Werktage Lieferzeit, im Checkout nur Kreditkarten |
Für wen das Katori Schneidebrett ideal ist und wann ich zu etwas anderem rate
Ideal für diese Küchen und Gewohnheiten
Das Katori passt zu allen, die täglich Zwiebeln, Knoblauch, Rote Bete und Obst schneiden und keine Lust mehr auf riechende oder verfärbte Bretter haben. Es passt zu Haushalten, die regelmäßig rohes Fleisch verarbeiten und eine Unterlage wollen, die ohne Einölen in zehn Sekunden sauber ist. Und es passt zu allen, die Mikroplastik im Essen ernst nehmen oder gern mit Teig und Schokolade arbeiten.
Wann ein anderes Brett die bessere Wahl ist
Wer sonntags einen ganzen Braten tranchiert oder regelmäßig Weißkohl zerlegt, braucht ein großes Tranchierbrett, 29 × 20 cm reichen dafür nicht. Besitzer japanischer Messer ab 62 HRC mit hauchdünner Mikrofase bleiben beim Stirnholz. Und wer das weiche, gedämpfte Schneidgefühl von Holz liebt und die Pflege nicht scheut, wird mit Metall nicht glücklich. Für diese drei Gruppen ist das Katori kein Kompromiss, sondern das falsche Werkzeug.
Katori oder Katuchef: Wie ich die beiden einordne
Der Katuchef bleibt unser Testsieger im großen Vergleich, alle Details stehen im Katuchef-Test. Das Katori ordne ich anders ein: Es ist meine Preis-Leistungs-Empfehlung für alle, die beim täglichen Kochen zwei handliche Prep-Bretter parallel nutzen wollen, eins für Fleisch und Fisch, eins für Gemüse. Genau so arbeite ich seit Woche 1, und genau dafür ist das kompakte Format gemacht. Im 4er-Set kostet ein Brett 35,90 €, zwei sind im Einsatz, eins liegt in Reserve, eins geht in die Familie. Wer ein einzelnes Brett als Allrounder sucht, liest den Katuchef-Test. Wer das Zwei-Bretter-System will, ist beim Katori richtig.
Katori Schneidebrett kaufen: Preise, Staffelrabatte und mein Checkout-Tipp
Warum ich klar zum 3er- oder 4er-Set rate
Diese Preise habe ich im deutschen Checkout dokumentiert:
| Menge | Gesamtpreis | Versand | Preis pro Brett | Ersparnis je Brett |
|---|---|---|---|---|
| 1 Brett | 59,00 € | 5,75 € (64,75 € gesamt) | 59,00 € | – |
| 2 Bretter | 99,98 € | wird im Checkout berechnet | 49,99 € | 15 % |
| 3 Bretter | 137,85 € | wird im Checkout berechnet | 45,95 € | 22 % |
| 4 Bretter | 143,60 € | 8,75 € (152,35 € gesamt) | 35,90 € (38,09 € inkl. Versand) | 39 % |
Die Rechnung dahinter hat drei Schritte. Erstens: Bei 29 × 20 cm liegen bei mir immer zwei Bretter nebeneinander, zwei sind also das praktische Minimum. Zweitens, und das ist der eigentliche Fund: Das 4er-Set kostet mit 143,60 € nur 5,75 € mehr als das 3er-Set mit 137,85 €. Das vierte Brett ist rechnerisch fast geschenkt. Drittens: Vier Bretter verteilen sich problemlos auf Küche und Familie.

Original oder Trittbrettfahrer? Trustpilot-Bewertungen und die richtige Bestellseite
Das offizielle Trustpilot-Profil von get-katori.com steht Ende Oktober 2026 bei 4,3 von 5 Sternen aus 71 Bewertungen, 56 % davon mit fünf, 33 % mit vier Sternen. Deutsche Käufer loben vor allem die schnelle Reinigung. Das deckt sich mit meinem Ergebnis aus Woche 2.
Wichtig: Im Netz kursieren Trittbrettfahrer-Domains mit ähnlichem Namen, etwa katoriboard.com, die deutlich schlechter abschneiden. Deshalb verlinke ich bewusst nur den Hersteller-Shop. Wer schon woanders gekauft hat, kann sein Brett mit meinem Dichte-Check von oben prüfen: Alles über 500 g ist kein Titan.
Zahlung, Versand und Rückgabe: So lief meine Bestellung ab
Bezahlt wird im offiziellen Checkout per Kreditkarte: Visa, Mastercard, American Express oder Diners Club. Eine optionale Zusatzgarantie für 4,99 € lässt sich dazuwählen, nötig ist sie nicht. Meine Bestellung wurde binnen 24 Stunden bearbeitet, die Lieferung nach Deutschland dauert sieben bis zwölf Werktage mit Sendungsverfolgung.
Mein ehrlicher Tipp: Nach der Auswahl zeigt der Shop klassische Zusatzangebote. In Ruhe ansehen, die Stückzahl vor dem letzten Klick prüfen und die Originalverpackung aufheben. Die 30-Tage-Rückgabegarantie gilt so oder so, mit Karton ist die Abwicklung aber einfacher.
- Set-Größe wählen.
- Upsells überspringen oder bewusst wählen.
- Stückzahl und Gesamtsumme prüfen.
- Karton 30 Tage aufheben.
Mein Fazit zum Katori Titan Schneidebrett nach 4 Wochen
Das Katori ist echtes Titan, das hat meine Waage bewiesen. Es hält die Versprechen, die im Alltag zählen: Nichts riecht, nichts färbt, nichts zieht ein, und die Reinigung dauert zehn Sekunden. Übertrieben ist die Werbung bei „antibakteriell“ und „nie wieder stumpf“, beides habe ich oben eingeordnet. Die zwei echten Nachteile, Rutschen und Kratzeroptik, sind mit einem feuchten Tuch und etwas Gelassenheit erledigt.
Einzeln ist mir das Brett mit 59 € zu teuer. Im 4er-Set für 35,90 € pro Brett ist es für mich die klare Empfehlung für jeden, der täglich kocht und zwei Bretter parallel nutzt.
Das 4er-Set bringt den Stückpreis auf 35,90 € pro Brett.
Häufige Fragen zum Katori Schneidebrett (FAQ)
Ist das Katori Schneidebrett spülmaschinenfest?
Ich habe es nicht in der Spülmaschine getestet. Die Handwäsche dauert zehn Sekunden und war in vier Wochen jedes Mal schneller erledigt als das Einräumen. Viele vergleichbare Titanbretter gelten als spülmaschinenfest, ohne Herstellerangabe würde ich mich darauf aber nicht verlassen.
Macht das Katori Schneidebrett Messer stumpf?
Mein Santoku mit 59 HRC hat nach 28 Tagen ohne Wetzstahl den Papierschneidetest genauso sauber bestanden wie an Tag 1. Anders als Glas oder Stein gibt Titan minimal nach. Nur Japanmesser ab 62 HRC mit Mikrofase lege ich weiterhin auf Stirnholz.
Sind die Kratzer auf dem Katori Schneidebrett ein Problem?
Nein. Die feinen Linien erscheinen ab Tag 2, sind mit dem Fingernagel nicht spürbar und verdichten sich zu einer matten Patina. Laut FDA Food Code sind solche oberflächlichen Spuren hygienisch unbedenklich, weil sich kein Schmutz darin festsetzt.
Wie groß ist das Katori Schneidebrett wirklich?
Nachgemessen 29 × 20 cm bei 1,2 mm Stärke und 304 g. Das reicht für Gemüse, Obst und Fleischportionen. Für ganze Braten ist es zu klein, deshalb nutze ich zwei Bretter nebeneinander.
Woran erkenne ich, ob mein Katori Schneidebrett echtes Titan ist?
Wiegen. Bei 29 × 20 cm und 1,2 mm ergibt die Titandichte von 4,51 g/cm³ rechnerisch 303 g. Ein Edelstahlbrett gleicher Größe wiegt über 530 g.
Wo bestelle ich das Katori Schneidebrett sicher im Original?
Nur über den Hersteller-Shop get-katori.com, der auf Trustpilot bei 4,3 von 5 Sternen steht. Ähnlich benannte Domains wie katoriboard.com sind Trittbrettfahrer mit schlechteren Bewertungen.

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